Bosenberg - Nachnutzung bietet Chancen
Auch die MIT Ahlen, Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU, hat sich Gedanken zur Nutzung der Bosenberg – Anlage gemacht und fordert eine Nachnutzung dieser Brache ein. Susanne Block, Vorsitzende des Stadtverbandes, erläutert die Überlegungen: „Die geplante Biogasanlage könnte bei der Bosenberg - Nachnutzung mit Anschluß an das Industriegebiet Ost dort ansässige Betriebe gut mit Wärme und Energie – Prinzip Nachhaltigkeit - versorgen. Dazu sollte der örtliche Energieversorger, die Stadtwerke Ahlen, eingebunden werden.
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| Die Ahlener Mittelstandsvereinigung (MIT) fordert eine Nachnutzung dieser Brache ein. Foto:Klaus Ottenberg |
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Die Nutzung erneuerbarer Energien spielt schließlich für die künftige Energieversorgung eine wesentliche und unverzichtbare Rolle. Damit könnten die Stadtwerke ihre Position der unabhängigen Energieerzeugung vor Ort deutlich ausbauen und ist deshalb als Standortsicherung zu begrüßen“.
Das Hauptproblem, die Verkehrsanbindung, lässt sich möglicherweise durch eine andere Anfahrt lösen. Das Areal Bosenberg umfasst rund 94.500 qm und verfügt über eine große Anzahl von Betriebsgebäuden. Susanne Block: „Hier bieten sich interessante Alternativen der Betriebsverlagerungen“. Selbst die Verlagerung des städtischen Baubetriebshofes dorthin sei nicht ohne Reiz, denn mit Aufgabe des Standortes Beckumer Straße wäre stattdessen eine attraktive Wohnbebauung denkbar. Durch den Verkauf des Grundstückes könnten die Finanzierungskosten für den „neuen“ Baubetriebshof deutlich gesenkt werden. Darüber hinaus käme es zu einer spürbaren Beruhigung des Wohnbereiches rund um den bisherigen Standort und damit zu einer deutlichen Aufwertung der Wohnsituation. Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung erhofft, daß durch den 3. Anlauf der Bosenberg Investoren endlich eine sachliche und konstruktive Diskussion um die brachliegende Industrieanlage angestoßen wird und alle Betroffenen auch die darin liegenden Chancen für Ahlen wahrnehmen. |