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22.06.2010, 19:09 Uhr | Übersicht | Drucken
CDU Ahlen senkt Mitgliedsbeitrag für Jugendliche

"Ohne Moos ist nichts mehr los." Ein einfacher Spruch, der sehr viel Wahrheit enthält. Deshalb senkt die CDU den Beitrag für Jugendliche auf 2,50 € im Monat. Denn: Gerade Jugendliche, die sich noch in der Ausbildung befinden, verfügen als Studenten und Schüler meistens über kein geregeltes Einkommen und sind von diesem Spruch betroffen. So stoßen sie folglich oft an die natürliche Grenzen ihrer Wünsche und Vorhaben. Um auch Schülern, Studenten und Auszubildenden politisches Engagement und eine Mitgliedschaft in der CDU zu ermöglichen wird der Mitgliedsbeitrag gesenkt.



Nicht nur symbolisch ziehen jung und alt in der Ahlener CDU an einem Strang. Deshalb halbiert die Partei ihren Beitrag auf 2,50€.
 

Künftig müssen alle Mitglieder, welche die genannten Kriterien erfüllen und den Einstieg in das Berufsleben noch nicht vollendet haben, nicht mehr den sonst üblichen Mindestbeitrags in Höhe von 5,00 € im Monat zahlen. 

 

"Seit letztem Jahr verzeichnen wir eine große Trendwende. Wir haben eine immer größer werdende Zahl von Jugendlichen, die sich für politische Arbeit interessieren", erklärte der Stadtverbandsvorsitzende Lutz Kuligowski. Deshalb sah man sich in der Ahlener CDU zum Handeln gezwungen. "Jugendlichen gehört die Zukunft, und deshalb sollte man ihnen auch eine Chance geben, ihre eigene Zukunft mitgestalten zu können", begründete Kuligowski die einstimmig getroffene Entscheidung weiter. 

 

Der 17- jährige Pascal Meyer gehört zu den ersten Neumitgliedern, die diesen Tarif in Anspruch nehmen. "5€ im Monat sind für mich viel Geld", sagte der Schüler Meyer, denn er müsse von seinem Taschengeld Kleidung, Bücher und Schulsachen bezahlen. "Ich habe mich immer für Politik interessiert, aber das Finanzielle hielt mich bisher leider davon ab einer Partei beizutreten", erklärt Meyer die Situation weiter. Ähnlich sehe es bei vielen anderen jugendlichen aus, die sich für politische Arbeit interessieren, bestätigt Sebastian Theismann, der Vorsitzender der Jungen Union Ahlen ist und die Situation unter den politisch interessierten Jugendlichen kennt. "Ich finde nichts ist in Stein gemeißelt. Und wenn man etwas bewegen und verbessern will, dann kann man das immer noch am besten mit Hilfe von Parteien", pflichtet ihm Meyer bei und begründete seine Entscheidung Parteimitglied zu werden weiter. 

 


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