Peter Lehmann an Spitze bestätigt
Die Ortsunion Vorhelm setzt in den nächsten zwei Jahren auf einen Mix aus Beständigkeit und Neubesetzung. Die Mitgliederversammlung hat am Freitagabend in der Gaststätte Pelmke ihren bisherigen Vorsitzenden Peter Lehmann für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Neu im Amt ist sein Stellvertreter Ludger Diekmann, der Erhard Richard ablöst. Richard stellt sich in Kürze zur Wahl des Stadtverbandsvorsitzenden (das „AT“ berichtete). In die vakante Position des Schriftführers tritt Tanja Lehmann. Als Beisitzer wurden Anke Schwarte, Erhard Richard, Johannes Richard, Felix Schulze-Middig und Christian Prahl gewählt.
Die Mitgliederversammlung hat am Freitagabend in der Gaststätte Pelmke ihren bisherigen Vorsitzenden Peter Lehmann für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt..Foto Klaus OttenbergZum Kreisparteitag am 16. Juni fahren Ludger Diekmann, Johannes Richard und Tanja Lehmann, ihre Vertreter sind Peter Lehmann, Heinrich Berkhoff und Christian Prahl.
Im Rechenschaftsbericht schaute Peter Lehmann auf die Aktivitäten der Ortsunion in den vergangenen zweieinhalb Jahren zurück. Als erfolgreiche Aktionen zählte er die Versetzung der Bushaltestelle Rolandstraße/Alte Ladestraße, das auf die ganze Stadt ausgeweitete Projekt, Straßennamen hinsichtlich des Dritten Reichs kritisch zu überprüfen, die neue Vortragsreihe zum Thema „erneuerbare Energien“ und die Bedarfsanfrage zu einem örtlichen Jugendheim auf.
Im Haushaltsjahr 2011 rechnet Lehmann mit Zuwendungen für das Feuerwehrgerätehaus. Im Ausblick für 2012 stellte er in Aussicht, dass der Radweg an der Alten Ladestraße kommen soll. Zusammenfassend resümierte er: „Wir haben viel erreicht in den zweieinhalb Jahren“.
Auf Interesse stieß der „Verein für erneuerbare Energien Ahlen“ (Verena). Das Vorstandstrio bestehend aus Anne Bussmann, Agnes Weber und Manfred Röttjes informierte während eines einstündigen Vortrags über die Geschichte des im Jahre 1998 gegründeten Vereins und über die aktuelle Situation fossiler Brennstoffe und erneuerbarer Energien. Außerdem stellten die Energie-Experten Modelle vor, in denen sie erläuterten, wie die Stadt und die Stadtwerke Energie sparen könnten. Auf örtlicher Ebene setze sich Verena für das Leitbild „100 Prozent erneuerbare Energien in Ahlen“ ein, erläuterte die Architektin Agnes Weber, die das Motto „von der Kohlestadt zur Energiestadt“ präsentierte. Andere Gemeinden hätten das schon erfolgreich umgesetzt, das bewiesen Faltblätter, die sie an die Anwesenden verteilte. Eine teils hitzige Diskussion schloss sich dem Vortrag an.