CDU-Vorstand hat sich verjüngt

Der CDU-Stadtverband hat sich am Donnerstagabend neu aufgestellt – und verjüngt. Dass allerdings ausgerechnet der Vorsitzende der Seniorenunion, Heinz Quante, bei den Beisitzerwahlen nicht die notwendigen Stimmen erhalten hat, ist Ironie des Schicksals.

Kandidiert hatten bei der Mitgliederversammlung im Hof Münsterland 17 Bewerber für die 14 Beisitzerposten. Außer Quante blieben auch Michael Doodt und der von Hans Schoppmeyer vorgeschlagene Claus Witt auf der Strecke. Dafür kam jedoch Nicole Becker zum Zuge. Sie hatte, wie berichtet, auch für einen der drei Stellvertreterposten im geschäftsführenden CDU-Vorstand kandiert, war aber unterlegen.

Erhard Richard ist kraft Amtes in die CDU-Ratsfraktion eingebunden. Foto: Marc JanuschokErhard Richard ist kraft Amtes in die CDU-Ratsfraktion eingebunden. Foto: Marc Januschok

Becker hatte Kandidatur für Vorsitz zurückgezogen

Becker hatte, wie sie in ihrer Vorstellung berichtete, im Vorfeld der Versammlung auch ihren Hut für den CDU-Vorsitz in den Ring geworfen, dann aber Erhard Richard den Vortritt überlassen. Bei den Beisitzerwahlen war sie dann von Ex-Parteichef Lutz Kuligowski vorgeschlagen worden.

Richard an Ratsfraktion angebunden

Außer Becker wurden folgende Personen als Beisitzer gewählt: Thomas Bauer, Susanne Block, Ugur Dogan, Malte Glunz, Heinz Günnewig, Andrea Januschock, Norbert Knipping, Ruth Kuretitsch, Dennis Kykal, Martin Panke, Christian Prahl, Sebastian Theismann und Elisabeth Werner. Kassenprüfer wurden Hendrik Berghoff und Ludger Diekmann. In der konstituierenden Sitzung des geschäftsführenden Vorstands am kommenden Dienstag soll darüber entschieden werden, welche Personen als weitere kooptierte Mitglieder in den Vorstand aufgenommen werden, kündigte Erhard Richard gegenüber dem „AT“ am Freitag an. Er selbst sei auch ohne Ratsmandat kraft Amtes in die CDU-Ratsfraktion eingebunden.