Unternehmertreffen bei der Firma Buschhoff im Olfepark

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung fand bei der Betriebsbesichtigung der Landmaschinenfabrik Buschhoff an der Kruppstraße ein leistungsfähiges und weltweit operierendes Unternehmen vor. Die 1873 gegründete Fabrik zog 1998

in das Gewerbegebiet Olfetal. Eher zwiespältig  blickt Werner Buschhoff zurück   „Der Umzug war eine große Herausforderung“. Man hätte sich mehr Unterstützung der Stadt Ahlen bei der Umsiedlung erhofft und besonders die Älteren in der Belegschaft hätten den Umzug aus der Innenstadt zum Außenrand schwer verkraften können. 

Die fahrbaren Kraftfutterwerke, die die Firma Buschhoff für jeden Kunden individualisiert herstellt, gehen in fast alle europäischen Länder, Osteuropa und     

verstärkt nach Rußland. Christian Buschhoff, in der 4. Unternehmergeneration, 

berichtet den interessierten Gästen von den gravierenden Unterschieden in den

Ländern. „Unsere Maschinen bieten eine Effizienz, die man in Osteuropa und Rußland noch nicht kannte. Durch den maschinellen Einsatz fallen vermutlich viele

Arbeitsplätze weg“.  Bevor die Betriebsbesichtigung mit einem Rundgang durch die Produktionshallen abgeschlossen wurde, diskutierten die Mittelständler noch über das Thema Breitbandkabel. Die Firma Buschhoff mußte sich mit einer teuren Einzellösung auseinandersetzen. Susanne Block, Stadtverbandsvorsitzende der 

Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung, zeigte sich enttäuscht über die noch immer

schlechte Versorgung in Ahlen „Mit dem Masterplan Breitband für den Kreis Warendorf, der den Kommunen von der gfw vorgestellt wurde, war natürlich die Erwartung da, daß Versorgungslücken schneller angegangen würden“. 

Zudem müsse die Vernetzung in Gewerbegebieten im Hinblick auf die dort ansässigen Gewerbetreibenden vorrangig betrieben werden.