„Geht nicht – gibt‘s nicht“
17 Jahre war er im Landtag und 22 Jahre stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU: Grund genug für die Kreispartei, Berni Recker besonders zu ehren. Die Laudatio hielt der Kreisvorsitzende Reinhold Sendker, der selbst fast zehn Jahr mit Recker Seite an Seite im Landtag gearbeitet hatte. „Geht nicht – gibt‘s nicht“ sei Reckers Devise gewesen, hob Sendker bei der Kreisvertreterversammlung der CDU in Sendenhorst hervor und erinnerte an den gemeinsamen Kampf für die Verbundschulen.
Auch Reckers soziales Engagement, insbesondere für den Verein „Keiner geht verloren“, lobte Sendker. Der Verein kümmert sich um benachteiligte Jugendliche.Recker selbst, der seinen Wahlkreis dreimal direkt gewonnen hat, dankte für die Worte des Lobes. „Ich hoffe, dass ich etwas von dem Vertrauen zurückgeben konnte, das in mich gesetzt wurde.“ Recker mahnte seine Parteifreunde aber auch: „Die Menschen wählen uns nicht wegen unseres Programms, sondern weil wir uns für sie engagieren.“ Die CDU müsse auch für Querdenker offen sein, regte Recker in diesem Zusammenhang an.
Ein besonderes Geschenk macht Henning Rehbaum, Reckers Nachfolger im Landtag: Er hatte Recker seinen alten Stuhl aus dem Plenarsaal des Landtags gesichert.