Zwei CDU-Ortsunionen planen Fusion am 19. März
Die beiden CDU-Ortsunionen Ahlen-Nord und Mitte stehen vor einer Fusion. Nägel mit Köpfen sollen am Dienstag, 19. März, auf einer gemeinsamen Mitgliederversammlung gemacht werden. Beginn ist um 19 Uhr im Art-Hotel. „Ich habe ein gutes Gefühl und hoffe, dass unsere Mitglieder uns unterstützen“, sagte Rudolf Jaschka, Noch-Vorsitzender der CDU-Ortsunion Ahlen-Nord, auf „AT“-Nachfrage. Die Weichen für die geplante Fusion seien gut gestellt. „Zumal bereits seit 2012 eine Kooperation bei Veranstaltungen zwischen den beiden Ortsunionen besteht“, so Jaschka. Und dieses Konzept habe sich bewährt.
Darüber hinaus sei die Fusion im Vorfeld auf Vorstandsebene eingehend besprochen worden, auch hinsichtlich der Besetzung des neuen Vorstands der angestrebten CDU-Ortsunion Ahlen Mitte-Nord. Dabei sei Wert darauf gelegt worden, dass keine Ortsunion ein Übergewicht habe.
Als Vorsitzender stehe er selbst bereit, so Jaschka. Als sein Stellvertreter solle der bisherige Vorsitzende der CDU-Ortsunion Ahlen-Mitte, Peter Kuretitsch, fungieren. „Natürlich nur, wenn wir gewählt werden“, schränkte Jaschka ein.
Sicher ist sich der CDU-Ratsherr, dass kein Weg an einer Fusion vorbeigehen wird. „In den nächsten Jahren werden die Mitgliederzahlen weiter stark abnehmen“, stützt sich Jaschka auf Prognosen aus berufenem Munde. Demnach werde sich die Mitgliederzahl, die sich bislang in den beiden Ortsunionen jeweils auf rund 45 Mitglieder belaufe, auf jeweils 25 bis 30 sinken.
Daher sei es sinnvoll, in politisch schweren Zeiten Infrastrukturen zusammenzulegen, erklärte Jaschka. „Das ist eine strategische Entscheidung.“ Kräfte könnten so gebündelt und die Vorstandsarbeit auf mehrere Schultern verteilt werden.
„Wir müssen unserer Angebote zudem attraktiver machen und den Mitgliedern zur politischen Meinungsbildung etwas bieten“, blickte Jaschka in die Zukunft. Konkret denke er daran, Früh- oder Dämmerschoppen mit erfahrenen Politikern anzubieten. Eine Ahlener Persönlichkeit habe er da schon im Auge, verriet Jaschka. „Ich hoffe, dass ich dafür einen namhaften Ehrenbürger (Herbert Faust) gewinnen kann.“