Zur Entwicklung der Stadt beigetragen
Traditionell ehrt die CDU Ahlen am Tag der Deutschen Einheit ihre langjährigen Mitglieder. In diesem Jahr kamen die sechs Jubilare mit 40- und 50-jähriger Parteizugehörigkeit allesamt aus der Ortsunion West. Bevor die Ehrung im Forum des „Chagall“ vorgenommen wurde, nahmen die CDU-Mitglieder an einer Führung durch die am vergangenen Samstag eröffnete Collage-Ausstellung „Ruhe-Störung“ im Kunstmuseum teil – was die stellvertretende Bürgermeisterin Rita Pöppinghaus-Voss in ihrem Grußwort dazu veranlasste, den Charakter der Collagen mit den Jubilaren zu vergleichen. Ausgezeichnet wurden Franz Börste, Friedhelm Kessing, Marita und Klaus Muermans und Bernhard Post für 40 Jahre Mitgliedschaft und Hubert Huesmann für 50 Jahre.
Ehrung am Tag der Deutschen Einheit: Friedhelm Kessing, Henning Rehbaum, Marita und Klaus Muermans, Franz Börste, Hubert Huesmann, Bernhard Post, Hendrik Warnke und Peter Lehmann feierten zusammen die langjährigen CDU-Mitgliedschaften. Foto: Ralf SteinhorRita Pöppinghaus-Voss sprach – angelehnt an die gesehenen Collagen – über die Vielschichtigkeit, die die Jubilare in ihrem Leben erfahren haben. Sie haben geschaut und sich gefragt, wo ihre Standpunkte und ihre Wertigkeit sind. Das waren dann die Beweggründe, der CDU beizutreten. Die stellvertretende Bürgermeisterin lobte die langjährigen Mitglieder aber auch dafür, dass sie zur Entwicklung der Stadt beigetragen haben: „Da sind sie Vorbilder.“
Der Stadtverbandsvorsitzende Peter Lehmann ging noch einmal kurz auf den Verzicht von Bürgermeister Benedikt Ruhmöller auf Wiederwahl ein. Das habe die CDU mit Respekt und Bedauern zur Kenntnis genommen. Nun aber stünden zunächst die Themen und das Team für die Kommunalwahl 2014 im Vordergrund. „Wir lassen uns Zeit“, kündigte Peter Lehmann an, man wolle bei der Kandidatensuche nichts überstürzen.
Anschließend ließ er Ereignisse in den Jahren 1963 und 1973 Revue passieren, den Eintrittsjahren der Geehrten. So wurde 1963 der „Elysee-Vertrag“ zur deutsch-französischen Aussöhnung geschlossen, 1973 traten die Bundesrepublik und die DDR der UNO bei.
Der Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum bezeichnete die deutsche Einheit als weltweit leuchtendes Beispiel für die friedliche Lösung eines schwerwiegenden politischen Problems. Ferner ging er auf die Landespolitik ein und forderte erhebliche Strukturverbesserungen zum Erhalt des Wirtschaftsstandorts NRW.
Die sechs Jubilare erhielten aus der Hand von Peter Lehmann Urkunden mit der Unterschrift der Bundesvorsitzenden Angela Merkel sowie silberne beziehungsweise die goldene Ehrennadel. Für die Ortsunion West überreichte Hendrik Warnke eine Flasche Wein.