CDU-Politiker zu Besuch auf der Hauptwache

Feuerwehr „ein hohes Gut“

 Ahlen. Als wichtigen Baustein für die Sicherheit in Ahlen hat der CDU-Stadtverbandsvorstand die Feuer- und Rettungswache am Konrad-Adenauer-Ring bezeichnet. 
An die Gesprächsrunde schloss sich ein Rundgang übers Gelände der Feuerwache an.An die Gesprächsrunde schloss sich ein Rundgang übers Gelände der Feuerwache an.
 „Immer mehr Industrieunternehmen machen ihre Standortentscheidung vom Vorhandensein einer leistungsfähigen und modernen Wache abhängig“, unterstrich Vorsitzender Peter Lehmann. Von der Ahlener Wache könne man dies „mit Fug und Recht“ behaupten. In einer intensiven Gesprächsrunde erläuterte Wachleiter Walter Wolf dem geschäftsführenden Vorstand zusammen mit dem heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum, „welch hohes Gut“ die Feuerwehr für Ahlen sei.

 

Mit 57 hauptamtlichen und annähernd 170 ehrenamtlichen Männern und Frauen leiste die Feuerwehr der Stadt einen wertvollen Dienst, sowohl an der Hauptwache als auch an den Wachen in Dolberg und Vorhelm sowie im Ahlener Süden. „Wir belasten nicht nur den Haushalt, sondern geben bei Tag und bei Nacht den Bürgerinnen und Bürgern das gute Gefühl der Sicherheit“, traf der Wachleiter auf volle Zustimmung der Besucher. Mehr als 6000 Einsätze allein im letzten Jahr zeigten, wie unerlässlich funktionierende Strukturen am Ort seien. Ein „Idealfall“ sei die Kombination aus hauptamtlicher Wache mit ehrenamtlichen Kräften. Rund um die Uhr besetzt sei die Wache, deren Einsatzzentrale wichtige Koordinierungsaufgaben für alle städtischen Einrichtungen, die Freiwillige Feuerwehr und Bürger vornehme. Die Politiker teilten Wolfs Ansicht, dass im Bedarfsfall lebensrettende Sekunden allein schon wegen wichtiger Ortskenntnisse des Disponenten in der Notrufzentrale gewonnen würden.

 

Finanziell, so rechnete Walter Wolf vor, ginge ein Großteil der Personalkosten nicht zulasten des städtischen Haushalts. 32 von 57 Stellen refinanzierten sich überwiegend durch Rettungsdienstgebühren. „Das waren gut 2,6 Mio. Euro im vergangenen Jahr, die zurück in die Stadtkasse flossen.“ Konsens bestand in der Frage, dass Brandschutz und Rettungsdienst weiterhin in eine Hand gehören.

 

Großes Interesse galt den Arbeitsbedingungen. Nicht anders als in anderen Berufe nehme die Gesundheitsbelastung bei Feuerwehrleuten mit dem Alter zu. Der Einsatz bringe einen immer wieder in kritische Bereiche, so der Feuerwehrchef. „Da können wir uns fehlende Fitness nicht erlauben.“ Um neben den physischen auch den psychischen Belastungen entgegenzuwirken, habe sich die Notfallseelsorge als Kooperationspartner fest etabliert.  

 

Henning Rehbaum versprach, „dass sich die CDU auch in Zukunft als Partnerin der Feuerwehren im Lande starkmachen“ werde. Er erläuterte die Initiativen seiner Landtagsfraktion, den Dienst bei der Feuerwehr attraktiv zu erhalten. Die anstehende Novellierung des Feuerschutz- und Rettungsdienstgesetzes solle genutzt werden, um unter anderem den Versicherungsschutz freiwilliger Feuerwehrleute zu verbessern.