Berger sieht Optimierungsbedarf bei Verkehrsführungen

Ahlen bei Konjunkturpaket III nicht übergehen

  Ahlen - „Man muss dafür brennen, dass der Laden läuft.“ Mit diesen Worten beschrieb Dr. Alexander Berger seine Vorstellung von der Führung einer Verwaltung.
 Den Mitgliedern der CDU-Ortsunion Mitte-Nord wusste der CDU / FDP-Bürgermeisterkandidat am Montagabend in der „Posthalterey“ einiges Positives zu berichten. So erscheine Ahlen wieder auf der WDR-Wetterkarte, was Altbürgermeister Herbert Faust zu der Bemerkung veranlasste: „Beharrlichkeit zahlt sich eben aus.“ Auch die Eröffnung des HBB-Einzelhandelszentrums sei ein Gewinn für Ahlen.

 

Sorgen dagegen bereite ihm die Entwicklung der Verkehrsunfälle. Auch die Verkehrsführung in dem Kreuzungsbereich Am Bahndamm / Kerkmann-Platz und Moltkestraße sei alles andere als optimal. Um die Parkplatzsituation zu entschärfen, solle man einmal über die Hundhausen-Brache nachdenken.

 

Darüber hinaus forderte Berger die Landesregierung auf, bei der Verteilung der Gelder aus dem sogenannten Konjunkturpaket III die Mittel in voller Höhe an die Kommunen weiterzugeben. Bleibe es bei den Vergabekriterien wie Sozialkosten, Arbeitslose und Höhe der Kassenkredite müsste Ahlen ganz gute Karten haben. Er selbst habe einschlägige Erfahrungen bei der Vergabe der Mittel beim Konjunkturpaket II in der Bezirksregierung sammeln können.

 

Eindringlich forderte Hans Schoppmeyer, nach Herbert Faust das älteste anwesende CDU-Mitglied, den überparteilichen Bewerber für das Bürgermeisteramt auf, sich für die Sanierung des Rathauses stark zu machen und etwas gegen die Leerstände in der Innenstadt zu tun. Berger sagte zu, sich für die Revitalisierung der Industriebrachen und der Leerstände in der Innenstadt einzusetzen und dazu viele Gespräche führen.