CDU-Ortsunion diskutiert bekannte Internetprobleme
Neben Vertretern örtlicher Unternehmen nahmen an dieser auch Bürgermeisterkandidat Dr. Alexander Berger und die CDU-Landtagsabgeordneten Hendrik Wüst und Henning Rehbaum teil „Es gibt Inseln in Vorhelm, die ganz gut versorgt sind, aber auch ganz andere Ecken“, stellte Erhard Richard das Problem des Hellbachdorfes heraus. Mit den anderen Ecken meint er dabei unter anderem den Vorhelmer Bahnhof, wo man auf der Datenautobahn von der Höchstgeschwindigkeit nur träumen kann. „Wir haben seit Jahren das Problem, dass unsere Internetverbindung zu langsam ist“, ärgert sich Thomas Bittmann. Der Geschäftsführer der DiTom GmbH für Kanalbautechnik braucht jedoch schnelles Internet, um beispielsweise Videos an Geschäftspartner verschicken zu können. Also muss das Unternehmen monatlich selbst einen großen Batzen Geld für eine Standleitung in die Hand nehmen. Kein tragbarer Zustand, wenn man eine gute Breitbandversorgung als wesentlichen Standortfaktor ansieht. „Neben einer guten Verkehrsinfrastruktur gehört heute auch eine schnelle Internetverbindung dazu, wenn man Unternehmen ansiedeln will“, weiß Wüst. Eine Lösung für den „weißen Fleck“ in Vorhelm hat der wirtschaftspolitische Sprecher der Landtagsfraktion auch parat: „Eine Glasfaserleitung von Ahlen nach Vorhelm“ müsse her. Das sieht auch Dr. Alexander Berger so. „Das Kupferkabel verlangsamt“, stellt er heraus, dass Glasfaser der Schlüssel zum schnellen Internet und notwendig sei. „Die Breitbandversorgung gehört wie Wasser oder Strom auch zur Daseinsvorsorge“, so Berger. Deshalb gelte es Fördermöglichkeiten auszuschöpfen und in diesem Rahmen die zuständigen Stellen der Verwaltung zu mobilisieren.