Bürgermeisterkandidat Dr. Alexander Berger hat Spaß am Wahlkampf
Umtriebig ist auch der Kandidat selbst, seit seiner Nominierung im November 2014 hat der 45-Jährige grob überschlagen bis jetzt mindestens 170 Termine absolviert, darunter zahlreiche Unternehmensbesuche. „Was wir für Schätze haben in Ahlen!“, zeigt sich Berger begeistert von der Innovationskraft der Ahlener Wirtschaft, deren Förderung für ihn ein zentrales Anliegen sei. Viel gelernt habe er aber auch bei den ungezählten Begegnungen mit „einfachen“ Bürgern, die ihm von ihren Sorgen und Nöten erzählt, teilweise auch ganz konkrete „Aufträge“ erteilt hätten, worum er sich als Bürgermeister kümmern soll, von verwahrlosten Grünflächen bis zu Problemen bei der Müllentsorgung.
Diesen „Bürgerdialog“, auf dem sein Wahlkampfkonzept aufgebaut ist, würde Berger als Chef im Rathaus auf jeden Fall fortsetzen wollen. Aktiv auf die Menschen zuzugehen, was ihn anfangs vielleicht noch etwas Überwindung gekostet hat, mache ihm inzwischen „richtig Spaß“, sagt er. Und die Reaktionen seien durchweg positiv. „Die Ahlener sind ja auch ein freundliches Volk.“ Übrigens kämen erfreulich viele junge Leute auf ihn direkt zu mit ganz konkreten Fragen, etwa zum Freizeitangebot in Ahlen.
CDU-Stadtverbandsvorsitzender Peter Lehmann stellt fest, dass Alexander Berger sich in das für ihn neue „Geschäft“ der Kommunalpolitik richtig gut „reingefuchst“ habe. Eric Fellmann freut sich, welchen Zuspruch der Kandidat nicht nur bei Veranstaltungen oder an Infoständen, sondern auch in der virtuellen Welt erfahre, etwa bei „Facebook“ mit fast 1000 „Fans“. Das erste von fünf geplanten Videos, das das „Team Berger“ ins Internet gestellt hat, verzeichnete bereits mehr als 4500 Aufrufe. „Diese überwältigende Resonanz“, gibt der FDP-Vorsitzende zu, „hatten wir selbst nicht erwartet.“
Für alle, die nicht bei „Facebook“ sind, gibt es die Homepage und die App fürs Handy, um sich über die Person und die Ziele von Alexander Berger zu informieren oder auch, um ihn einzuladen, zum Grillen, zum Straßenfest, auf eine Tasse Kaffee. Wenn er sagt, mit Blick auf die genannten 170 Termine, die hinter ihm liegen, „gefühlt“ habe er „halb Ahlen durch“, dann fehlt ja noch die andere Hälfte . . .