Peter Lehmann behält Sicherheit weiter im Auge

„Politischer Aschermittwoch“ der CDU steht bevor

 Ahlen- Die Innere Sicherheit wird die CDU auch bei ihrem „Politischen Aschermittwoch“ am 10. Februar zum Thema machen. Das gab der Stadtverbandsvorsitzende Peter Lehmann am Sonntag bekannt. In der Vorwoche hatten die Christdemokraten per Antrag eine Sondersitzung gefordert, um die Sicherheitslage bei den anstehenden Karnevalsveranstaltungen zu diskutieren. 
Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Peter Lehmann hat Frank Niehues vom BdK eingeladen. Foto: Christian WolffDer CDU-Stadtverbandsvorsitzende Peter Lehmann hat Frank Niehues vom BdK eingeladen. Foto: Christian Wolff
 „Ich denke, wir haben das Thema genau zum richtigen Zeitpunkt aufgegriffen“, sagte Lehmann am Rande des Neujahrsempfangs der Ortsunion Vorhelm. „Die Sorgen der Bürger sind einfach da. Man wird überall darauf angesprochen.“ Vorwürfen, seine Partei würde mit ihrer Forderung unnötig Ängste schüren, wies Lehmann dabei entschieden zurück. „Man muss keine Angst haben, sich in Ahlen zu bewegen. Wir dürfen aber nicht den Fehler machen, ein unscharfes Bild der Wirklichkeit zu malen.“ Nach den Vorfällen mit Flüchtlingen in Köln und elf weiteren Städten des Bundesgebiets sei das Sicherheitsgefühl im ganzen Land „stark angeknackst“. Jetzt nicht zu reagieren, spiele am Ende den Falschen in die Hände.

„Die Notunterkünfte in Ahlen waren bisher unauffällig“, hält der Stadtverbandschef fest. Doch das Eingreifen des Landrates mit der Großrazzia vergangenen Dienstagmorgen, die bundesweites Medieninteresse nach sich zog, habe Dinge zutage gefördert, mit denen viele Bürger nicht gerechnet haben. „Wir müssen auch weiterhin dafür Sorge tragen, dass Flüchtlinge, die wirklich Schutz brauchen, diesen auch bekommen“, hebt Lehmann hervor. „Wir müssen informieren, offen sein, Transparenz zeigen. Dann habe ich persönlich keine Bedenken, in Ahlen Karneval zu feiern.“

In diesem Zusammenhang erinnert sein Amtsvorgänger Erhard Richard daran, dass die jüngsten Probleme von einer bestimmten Flüchtlingsgruppe ausgegangen sind. „Die Bezirksregierung hat sicherlich daraus gelernt. Eine so konzentrierte Zahl von Marokkanern in eine einzige Stadt zu bringen, wird in Zukunft sicher nicht mehr passieren.“

Der „Politische Aschermittwoch“ am 10. Februar beginnt um 19 Uhr im Stadthallen-Restaurant. Als Gastreferenten begrüßt die CDU Frank Niehues vom Bund deutscher Kriminalbeamter (BdK), der zum Thema „Sicherheit in NRW“ referieren wird.(Quelle:AZ)

 

Die Sorgen der Bürger sind einfach da. Man wird überall darauf angesprochen.

Peter Lehmann