Lutz Kuligowski tritt von der politischen Bühne ab

Abgabe von CDU-Parteivorsitz und Ratsmandat

Der CDU-Stadtverband muss sich einen neuen Vorsitzenden suchen. Denn jetzt ist es offiziell: Lutz Kuligowski steht für eine Wiederwahl bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen am 12. Mai nicht zur Verfügung. Schon im Dezember hatten sich die Gerüchte verdichtet, dass Kuligowski sich von der politischen Bühne in Ahlen verabschieden und seinen Lebensmittelpunkt aus privaten Gründen nach Linz in Österreich verlegen will. Wie er gestern im „„AT“-Gespräch weiter mitteilte, werde er zum Ende des dritten Quartals deshalb auch sein Ratsmandat niederlegen.
Lutz Kuligowski steht für eine Wiederwahl bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen am 12. Mai nicht zur Verfügung.Foto: Klaus OttenbergLutz Kuligowski steht für eine Wiederwahl bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen am 12. Mai nicht zur Verfügung.Foto: Klaus Ottenberg
Laut CDU-Reserveliste würde für ihn Iris Binder nachrücken, falls es nicht vorher ein weiteres Stühlerücken im schwarzen Lager geben sollte.

Im geschäftsführenden Parteivorstand habe man sich darauf verständigt, am 3. Februar eine gemeinsame Sitzung des gesamten Vorstandes mit den Vorsitzenden der Ortsunionen und der Fachvereinigungen einzuberufen, um das weitere Verfahren bei der Kandidatensuche für den Vorsitz abzustimmen. Falls es mehrere Bewerber für seine Nachfolge geben sollte, sei eine Vorstellungsrunde in den Ortsunionen und Fachvereinigungen geplant.

Ein Name für den Vorsitzenden sei bereits ins Gespräch gebracht worden, um wen es sich handelt, wollte Kuligowski nicht sagen.

Nach „AT“-Informationen werden in Parteikreisen der stellvertretende Vorsitzende Erhard Richard aus Vorhelm und Vize-Landrat Franz-Josef Buschkamp als Kandidaten gehandelt.

Neben Kuligowski werde auch Ralf Marciniak als Geschäftsführer sein Amt zur Verfügung stellen, er wolle jedoch als Beisitzer im erweiterten Vorstand weiter mitarbeiten.