Betreutes Wohnen als Alternative zu Pflegeheimen

CDU Ost und CDA informieren sich im „Domizil“

Die Altenpflege bildete am vergangenen Mittwoch den Mittelpunkt eines Besuchs der CDU-Ortsunion Ahlen Ost und der Christlich-Demokratischen Arbeitsnehmerschaft (CDA) im Seniorenwohnheim „Domizil“ im Herbrand. Die privat geführte Anlage, die sich auf den Bereich des Betreuten Wohnens spezialisiert hat, konnte die Gäste in nach einem Umbau neu erstellten Räumlichkeiten begrüßen.
Geschäftsführer und Anteilseigner Dieter Horst führte die Besucher durch die 58-Wohneinheiten große Anlage, welche von gut 35 Mitarbeitern betrieben wird. Positiv hervorgehoben wurde hier die hohe Zahl von fünf Auszubildenden in der Einrichtung.

Anhand verschiedener Wohnbeispiele wurden die Mitglieder von CDU und CDA über das Konzept des Betreuten Wohnens genauer informiert. Über einen hausinternen Pflegeservice und einen ambulanten Pflegedienst soll älteren Menschen die Gelegenheit gegeben werden, möglichst viele Teile ihres Lebens noch selbstständig erleben und organisieren zu können. Gelichzeitig soll aber jederzeit die Möglichkeit gegeben sein auf entsprechende Hilfe zurückzugreifen. Dieter Horst sieht hier das und das Betreute Wohnen als Ergänzung zu Pflegeheimen.

Herausforderungen für seine Einrichtung sieht der Geschäftsführer insbesondere im Bereich des Personals. Der Pflegeberuf werde offenbar für viele Menschen immer unattraktiver. Hier wäre eine allgemeine Anhebung der Gehälter in der Branche natürlich eine Möglichkeit, wobei sich dann aber auch wieder die Finanzierungsfrage stelle.

Der aktuelle Leerstand einiger Wohnungen im „Domizil“ sei im Gegensatz hierzu weniger ein Problem. Dies sei vor allem den längeren Baumaßnahmen geschuldet und man hoffe dies bald ausgleichen zu können.