Junge CDU setzt auf Teamgeist und blickt nach vorne
Die Union verstehe sich als Interessenvertreter der Dolberger. Und genau das setze sie auch um. Dazu bedürfe es weder des Vorsitzes im Ortsausschuss, noch des Wunsches „Ortsbürgermeister“ genannt zu werden. Mit Leuten, die an ihren Stühlen klebten, gar „amtsversessen“ seien, sei es schwer, eine zukunftsorientierte, moderne Politik in Dolberg zu gestalten, heißt es in einer vorbereiteten Presseerklärung. Und weiter: „Wir distanzieren uns von Privatfehden, die aus früheren Zeiten herrühren und bis heute zulasten der Wähler ausgetragen werden.“ Man wolle die Zeit nicht damit verschwenden, sich gegenseitig des Alkoholismus, der Lüge und des Wortbruchs zu bezichtigen.
„Uns ist an einer guten überparteilichen Zusammenarbeit gelegen“, betonte der künftige neue CDU-Ratsherr Philipp Gößling. Da gebe es keinen Platz für Egoismus, Starrsinn und Bevormundung. Damit schrecke man Nachwuchskräfte ab, sich politisch zu engagieren. „Die Wähler honorieren nur eine Partei, die teamfähig ist“, meinte Hermann Stratmann. An einer weiteren Vergangenheitsbewältigung werde man sich nicht beteiligen.
Stattdessen wolle man sich auf die für Dolberg wichtigen Themen konzentrieren, zum Beispiel den Bau der Westumgehung und auch die regenerative Energiegewinnung. Bei einem Infoabend zu diesem Thema habe viele positive Rückmeldungen gegeben. Man freue sich auf das Jahr 2012 und nehme die bevorstehenden politischen Herausforderungen gerne an, hieß es abschließend. Angemerkt