Für den Standort an einem Strang ziehen

Jörg Stegemann Gast bei der CDU Ost

56 Besuche in heimischen Unternehmen und mehr als 160 Kontakte zu Firmen und Betrieben in 100 Tagen – die Bilanz, die Jörg Stegemann am Mittwoch bei der CDU Ahlen-Ost vorgelegt hat, kann sich sehen lassen. Die Christdemokraten hatten den Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen (WFG), der seit Jahresbeginn im Amt ist, eingeladen, um ihn über „Neue Wege in der Wirtschaftsförderung“ sprechen zu lassen.

„Wir machen es nicht besser, sondern anders. Wir sind auch keine Weltbesserer“, machte Stegemann gleich zu Beginn seiner Ausführungen deutlich. Er skizzierte den Weg, den er nach dem Einfangen von Stimmungsbildern in der Wirtschaft und Anregungen aus den Unternehmen gehen will. So sei für ihn klar, dass die Dienstleistungsorientierung der WFG erhöht werden muss. „Seit April sind wir montags bis freitags ganztägig für unsere Kunden erreichbar“, sagte Stegemann.

Drei Kompetenz-Bereiche hat der Geschäftsführer für Ahlen ausgemacht, die es aufzubauen gelte: den metallverarbeitenden Bereich, die Gesundheitswirtschaft und die Nahrungsmittelproduktion. Wichtig sei dabei, dass erfolgreiche Unternehmen die besten Markenbotschafter für den Wirtschaftsstandort Ahlen seien.

Ein Kurzporträt Ahlens mit Daten, Zahlen und Fakten für Unternehmen soll Ende Mai in gedruckter Form vorliegen, eine Standortbroschüre bis spätestens Ende des Jahres, kündigte Stegemann an, ebenso Veranstaltungen, die in der zweiten Jahreshälfte stattfinden sollen. Eine davon sei die Ausbildungsmesse am 6. Oktober. Er stellte auch die personellen und räumlichen Veränderungen bei der WFG vor (das „AT“ berichtete).

Wichtig sei ihm die Zusammenarbeit mit allen Akteuren, die das wirtschaftliche Wohl der Stadt im Blick hätten, betonte Stegemann.