Unternehmerischer Erfolg und Verantwortungsbewußtsein - made in Ahlen
Mit einem Besuch bei der Firma Renner Metallwerke GmbH in Ahlen hat der heimische Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum, CDU, seine Sommertour durch den Südkreis Warendorf fortgesetzt. Gemeinsam mit dem CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Erhard Richard und dem Vorsitzenden der CDU Ortsunion Ost, Heinz Günnewig, konnte sich der Abgeordnete über die Produktpalette und die Arbeit der 50 Mitarbeiter informieren.
Stop des Rundganges des heimischen Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum (1. v. l.) in der Feuerverzinkerei mit Jürgen Henke, Heinz Günnewig und Erhard Richard.Der Geschäftsführende Gesellschafter Jürgen Henke erläuterte bei einem Rundgang durch die Produktionshallen die Philosophie des Familienunternehmens, das auf die Herstellung von Metallprodukten wie Abfallentsorgungsprodukten, Wertstoffsammler und sonstigen Behältnissen aus Blech sowie die Oberflächenveredelung spezialisiert ist. Die wirtschaftlichen Aussichten des Traditionsunternehmens seien Dank stabiler Auftragslage gut.
Neben ständiger Weiterentwicklung der etablierten Produktpalette im Markt werde, so Herr Henke, bei Renner Wert auf ein faires und menschliches Miteinander zwischen Unternehmensleitung und Belegschaft gelegt. „5 Auszubildende und rund 50 Praktikanten pro Jahr bekommen bei Renner eine Chance für den Berufseinstieg“, so Henke auf die Frage von Henning Rehbaum nach der Fachkräftesituation im Unternehmen.
In der Feuerverzinkerei kam der Abgeordnete mit Necati Kaya ins Gespräch, seit 43 Jahren bei Renner am Verzinkungskessel tätig, der in zwei Jahren in den wohlverdienten Ruhestand gehen wird. „Der demographische Wandel betrifft auch uns, in den nächsten fünf Jahren geht ein Teil der Belegschaft in Rente“, so Henke, „hier machen wir uns schon jetzt Gedanken und nehmen u.a. an einem Modellprojekt für die Erhöhung des Frauenanteils in der Produktion teil, einer Bundesinitiative zur Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft.“
Auf die Frage der örtlichen CDU-Vertreter, welche Anregungen Henke an die Kommunalpolitik und –verwaltung habe, wünschte sich der Geschäftsführer eine zunehmend flexiblere, schnellere Behandlung von Anträgen und Genehmigungen in der Arbeitsebene der Verwaltung wie z.B. bei Erweiterungsvorhaben mittelständischer Unternehmen. Und auch den Wunsch Henkes an die Landespolitik nahm Rehbaum, der selbst 10 Jahre Geschäftsführer eines mittelständischen Busunternehmens war, gerne mit nach Düsseldorf: „Wir Unternehmer brauchen kein zusätzliches Mittelstandsgesetz, sondern Entlastung durch eine radikale Streichung der übertriebenen Berichtspflichten an Landesbehörden.“