Rehbaum im Gespräch mit Bürgerinitative Westerstadt
Dolberg. Am vergangenen Dienstag traf sich Henning Rehbaum, Landtagsabgeordneter der CDU - gemeinsam mit Vertretern der CDU Dolberg sowie der Bürgerinitiative (BI) gegen die Westernstadt - zu einem Informationsgespräch. Dabei wurde in einem sachlichen Meinungsaustausch die Positionen der BI dargelegt und gemeinsam diskutiert. "Wir freuen uns, dass die CDU einen Schritt auf uns zugegangen ist und das Gespräch mit uns sucht", stelle Heiner Nigges zu Beginn des Gespräches fest. Und Rehbaum fügte hinzu, dass die Westernstadt ein Thema sei, dass die Dolberger sehr bewegt.
Foto v.l.n.r.: Ludger Brehe, Sebastian Theismann, Henning Rehbaum, Heiner Nigges, Theo Kerkmann, Peter Bruland, Josef Wickord.Deshalb interessiere er sich besonders für den Stand des Verfahrens. "In der alltäglichen Arbeit als Mitglied im Ausschuss für Bauen und Stadtentwicklung komme ich zwangsläufig auch mit ähnlich gelagerten Fällen in NRW in Kontakt", erklärte Rehbaum sein Interesse weiter. Deshalb sei es ihm ein besonderes Anliegen, auf dem aktuellsten Stand bei diesem Thema zu sein und die Sorgen und Befürchtungen der Anwohner in seinem Wahlkreis ernst zu nehmen. In diesem Zusammenhang wurde auch von Seiten der Bürgerinitiative thematisiert, in wie weit Landesrecht betroffen sein könnte. Rehbaum gab hier die Zusage, die an Ihn gerichteten Fragen zu prüfen und weiter in Kontakt zu bleiben.
Daneben lag der Schwerpunkt des Gesprächs besonders auf der Frage, ob die erwünschten positiven Effekte durch eine Westernstadt die zu erwartenden Nachteile rechtfertigen. Beispielsweise entstehen in einem Gewerbegebiet vergleichbarer Größe durchschnittlich 600 hochqualifizierte Arbeitsplätze", so Heiner Nigges, Sprecher der Bürgerinitiative. Deutlich mehr also als die jetzt geplanten ca. 100 Arbeitsplätzen mit Schwerpunkt im prekären Niedriglohnbereich. Man solle deshalb lieber die bisherigen Pläne eines Gewerbegebietes weiterverfolgen, selbst wenn dies bedeute die Fläche gegebenenfalls für ein paar weitere Jahre ungenutzt zu lassen. Das warten auf künftige Gewerbeansiedlungen würde sich lohnen, war man sich auf Seiten der Bürgerinitiative einig.
"Wie bereits in der Vergangenheit geschehen, wird die CDU weiter kritisch bleiben und das Verfahren neutral begleiten", hob der Ortsausschussvorsitzende Philipp Gößling zum Abschluss des Gesprächs erneut hervor. Dabei betonte er gemeinsam mit seinem Parteifreund Rehbaum erneut die Offenheit des Verfahrens. "Eine abschließende Entscheidung durch den Stadtrat ist noch nicht gefällt. Und wir werden die Einwände der Bürger natürlich mit in unsere weiteren Beratungen nehmen", ergänzte Sebastian Theismann, Vorsitzender der CDU Dolberg, abschließend.