Goethe: „Im Anfang war die Tat!“

CDU-Ost

Lange Zeit waren die Steintafeln des Goethewegs in der Langst von Unkraut und Gebüsch verdeckt. Doch am Samstagvormittag hat die Ortsunion Ost dafür gesorgt, dass die Steine mit den Versen von Johann Wolfgang von Goethe vom Unkraut befreit wurden und wieder gut sichtbar und lesebar sind. Zehn motivierte CDU-Mitglieder erschienen für diese Aktion am Samstagmorgen mit Harken, Hochdruckreiniger und allem möglichen Gartenwerkzeug ausgerüstet in der Langst. Erst wurde der Weg zu den Steintafeln freigeschnitten, und anschließend wurden die Steine mit einem Hochdruckreiniger gesäubert. Auch das Streichen der Wegweiser zählte am Samstag zu den Aufgaben der CDU-Mitglieder.

Viel zu tun hatte der CDU Ahlen-Ost allerdings bei einem knapp einen Kilometer langen Weg mit 14 Goethe-Steinen, die zum Teil komplett hinter Gebüsch verschwunden waren.

Das gute Wetter sorgte für eine ebenso gute Stimmung unter den CDU-Mitgliedern, so dass die Arbeit sich fast wie von selbst erledigte. Der ein oder andere ließ sich sogar von den Sprüchen, die wieder freigelegt wurden, inspirieren und entdeckte seine eigene poetische Ader.

Die 14 Goethe-Steine, die aus Anröchter Sandstein bestehen, wurden vor rund 40 Jahren in der Langst aufgebaut. Der Goethe-Weg beginnt am Rodelberg. Der ehemalige Leiter des Grünflächenamtes, Wilhelm Reiberg, hatte dieses Projekt seinerzeit initiiert.

Die CDU-Ortsunion Ost hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Goetheweg zu erhalten und zu pflegen. Heinz Günnewig, Vorsitzender des CDU-Ortsvereins Ost erklärte: „Etwa alle zwei Jahre treffen wir uns, um die Steine zu reinigen. Sonst würden sie irgendwann komplett im Gebüsch verschwinden.“

Am Samstag waren bei der Reinigungsaktion mit dabei: Günter Förster, Waltraud Hunke, Nevzat Kaya, Karin Samson, Ugur Dogan, Peter Jürgens, Heinz Günnewig, Olaf Porombka, Nicole Becker und Peter Schmies.