92 Prozent Zustimmung für Peter Lehmann
Peter Lehmann ist neuer Vorsitzender der Ahlener CDU. Der 37-jährige Polizeibeamte erhielt bei seiner Wahl auf der Jahreshauptversammlung des Stadtverbandes am Mittwochabend im „Haus Quante“ 66 von 72 abgegebenen Stimmen. Fünf Mitglieder votierten mit „Nein“, ein Zettel war ungültig. Knapp sechs Wochen nach dem plötzlichen Rücktritt von Erhard Richard als Vorsitzender der Ahlener CDU ist sein Nachfolger im Amt. Peter Lehmann wurde mit 66 von 72 abgegebenen Stimmen (92 Prozent) am Mittwochabend auf der turnusmäßigen Jahreshauptversammlung des Stadtverbandes im „Haus Quante“ zum neuen Parteichef gewählt.
Glückwünsche für den neuen Vorsitzenden Peter Lehmann (2.v.r.) von seinen Stellvertretern Rita Pöppinghaus-Voss, Henrich Berkhoff (l.) und Ralf Marciniak (r.). Foto: Peter HarkeFünf Mitglieder votierten mit „Nein“, ein Stimmzettel war ungültig. Damit erzielte der 37-jährige Polizeibeamte ein deutlich besseres Ergebnis als am Abend zuvor auf dem Kreisparteitag bei seiner Wiederwahl zu einem der stellvertretenden Kreisvorsitzenden mit vergleichsweise mageren 56,9 Prozent. Lehmann, der sich zuvor mit einer engagierten Rede vorgestellt hatte, erklärte, er übernehme den Vorsitz „bewusst und mit vollem Herzen“.
Der Kriminalhauptkommissar sieht sich in seiner künftigen Funktion als „Primus inter pares“, als Erster unter Gleichen. „Nicht ich soll das Gesicht der CDU Ahlen sein, sondern das Vorstandsteam“, beschrieb er sein Selbstverständnis. Die Partei seit gut aufgestellt, ihre Außendarstellung allerdings verbesserungswürdig, spielte Lehmann auf die jüngsten internen Querelen an.
Bei der Wahl der drei Stellvertreter erhielt Ralf Marciniak einen Dämpfer, auf ihn entfielen nur 34 von 70 möglichen Stimmen. Henrich Berkhoff (62) und Rita Pöppinghaus-Voss (64) schnitten deutlich besser ab.
Pöppinghaus-Voss, die auch den Rechenschaftsbericht für den bisherigen Vorstand abgab, dankte zu Beginn der Versammlung Erhard Richard, der die Partei „mit Kompetenz und Herzblut“ geführt“ habe – „leider nicht immer im Schulterschluss mit allen“, wie sie bedauerte. (Weiterer Bericht folgt.)