Die CDU Ahlens ist wieder da!!!
Verehrte Parteifreundinnen und Parteifreunde,
Die CDU Ahlens ist wieder da!!!
Und wir haben ein Ziel vor Augen:
Wir wollen am 25. Mai 2014 wieder stärkste Fraktion im Rat dieser Stadt werden!
Und wir werden dieses Ziel erreichen, weil wir
Und ich weiß schon jetzt: In einer gemeinsamen Anstrengung von Ortsunionen, Fraktion und Stadtverband werden wir als Partei den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt ein Spitzenteam für die Kommunalwahlen präsentieren!
Wir können stolz auf unsere Mitglieder sein. In den Ortsunionen wird gute Basisarbeit geleistet. Die Senioren- und Frauenunion, die Fraktion – sie alle machen einen tollen Job.
Auf die JU können wir Stolz sein. Auch sie müssen wir mehr denn je in die Fraktionsarbeit einbinden.
Auch wenn es in der letzten Zeit schwierig war und alles andere als rund lief: Wir lassen nicht zu, dass man diese CDU Ahlens kaputtredet oder gar kaputtschreibt!
Im Gegenteil: Ich möchte dieses Grußwort zum Anlass nehmen, nach Vorn zu schauen! Die Kommunalwahlen stehen vor der Tür – wenn ich mir die letzte Ratssitzung anschaue, habe ich den Eindruck, der Wahlkampf hat bereits begonnen.
Wir müssen die Ärmel hochkrempeln und uns den Herausforderungen stellen, die an uns gerichtet sind. Das Beschäftigen mit sich selbst kostet zu viel unnötige Kraft und ist daher kontraproduktiv.
Wir Ahlener neigen mit unserer westfälischen Denke dazu, alles erst einmal kritisch zu sehen.
Doch es gibt keinerlei Grund für Minderwertigkeitskomplexe unserer Partei
Aber die Mannschaft der CDU braucht auch 7 neue Leute!
Wir müssen einige gestandene Fraktionsmitglieder ersetzen: Betrachten wir nur mal die beiden Schlüsselpositionen Stadtentwicklung sowie Schule/Kultur: Hier benötigen wir für zwei erstklassige Vorsitzende eine Nachfolge.
Gestattet mir ein paar kritische Anmerkungen:
Die CDU ist für die Investorentätigkeit immer dankbar und hoch erfreut, wenn in unserer Stadt Geld investiert wird.
Schließlich sind die Gewerbesteuererträge das Rückgrat unseres Haushalts und damit die Finanzierung unseres Handelns.
Doch wenn die Investoren der Westernstadt ihre Hausaufgaben nicht machen, weil Sie sich weigern notwendige Gutachten zu liefern, dann ist auch die Geduld der CDU irgendwann zu Ende
Wenn ich aus der Zeitung erfahren muss, dass jetzt kurz vor Toreschluss, ganz plötzlich der Investor das Gespräch mit den Fraktionsvorsitzenden sucht, dann ist das unprofessionell und zeigt, dass man es nicht kann!
Ich bin der OU Dolberg sehr dankbar, dass sie in Absprache mit Fraktion und Verwaltung den Schritt aus der Westernstadt öffentlich aufgezeigt hat
Lieber die Notbremse ziehen, als später eine stillgelegte, vielleicht sogar halbfertige Westernstadt dort stehen zu haben.
Es ist ein Glücksfall, dass die Arbeitsagentur ihr Gebäude zum Verkauf anbietet
Angesichts unserer Haushaltslage wird die Rathausinvestition ein ganz schwieriger Spagat, der wohl überlegt sein muss, weil er die Finanzen unser Stadt in den nächsten 30 Jahren mitbestimmen wird.
Wir dürfen uns auf gar keinen Fall finanziell übernehmen.
Ich bin sehr froh, dass es bei dem Gebäudeensemble Sparkasse/Gretenkort als Tor zur Fußgängerzone weitergeht.
Die Fassadengestaltung war hier ein strittiges Thema, da der Investor aufgrund seines wirtschaftlichen Denkens naturgemäß andere Vorstellungen hat als Politik und Verwaltung
Diese Investition, liebe Freundinnen und Freunde, ist für unsere Stadt ein Glücksfall!
Noch wichtiger als eine Investition in ein Verwaltungsgebäude, brennt es bei unserem Baubetriebshof
Die CDU-Fraktion hat per Antrag die Verwaltung aufgefordert, das zukünftige Konzept zu erarbeiten und dabei verschiedene Unternehmensformen vorzustellen
Die CDU hat sich für den Standort des alten Güterbahnhofs ausgesprochen:
Zum einen können wir hier eine unliebsame Brache endlich verwerten, zum anderen ist der Standort hinsichtlich der zahlreichen Fahrtbewegungen zur Deponie nach Ennigerloh optimal
Wir stehen an einer magischen Grenze. Diese Grenze heißt Haushaltssicherung!
Es besteht nun die Möglichkeit, diese Grenze zu überschreiten und damit die politische Verantwortung über unsere Finanzen Herrn Dr. Gericke zu übertragen oder aber sich möglichst fraktionsübergreifend darauf einzuschwören, die Haushaltssicherung zu vermeiden und wieder zu einem originären Ausgleich zu kommen!
Die CDU hat sich für letzteres entschieden! Schon beim HH 2013 haben wir keine zusätzlichen Ansprüche hineingeschrieben. Wir wollten einen kompromissfähigen Etat um nicht ins Nothaushaltsrecht zu rutschen. Mit schwarz-grün-gelber Mehrheit konnten wir die Satzung beschließen.
Wir werden unsere Politik der soliden Finanzen stringent fortführen!
Wir sind nicht die Partei, die Probleme nur beschreibt und sich für dessen Ursache zwischen Bund, Land und Kommune gegenseitig „den schwarzen Peter“ zuschiebt.
Wir haben uns auf die Fahne geschrieben Lösungen zu finden. Diese werden aufgrund der Rahmenbedingungen weiß Gott nicht immer einfach und auch nicht immer populär sein. – Siehe Winterberg - Aber sie sind unabdingbar wenn wir Herr unserer Finanzen bleiben wollen!
Dazu gehört folgende Fraktionsarbeit:
überall Klassenfahrten mit Rundumversorgung
Schulen fahren nicht hin
In 30 Jahren 800.000 Euro Zinsen
Betriebskosten 80.000 p.a. (130.000 Euro)
Ich warne schon heute davor: Ein Aufweichen dieses Beschlusses wird die CDU-Fraktion nicht mittragen. Wir haben nichts gegen FörderV (in dem auch unser Parteifreund Klaus Vorbrink gute Vorstandsarbeit leistet) oder gegen die Immobilie selbst, aber uns fehlt allein das Geld!
Deshalb erteile ich auch der Aussage in dem Bericht des Ahlener Tageblatts von gestern eine klare Absage, wenn es darum geht, wir könnten aus wahltaktischen Gründen umfallen!
Die CDU-Ahlens ist keine Wackelpartei!!!
– Ich weiß nicht, wer die Informationen gestreut hat, doch die CDU Ahlens wird an diesem wohl überlegten Beschluss festhalten – da wir uns das Haus und die anstehenden Investitionen nicht leisten können!
Dennoch, liebe Parteifreundinnen und Parteifreunde, bei allem Sparwillen, ein Haus muss auch erschlossen und erreichbar sein.
Übertragen auf die Stadt heißt das: Wir müssen auch in Zukunft in Infrastruktur investieren, wenn wir Wirtschaft, Arbeitsplätze und damit die finanzielle und ökonomische Lebensgrundlage Ahlens sichern und ausbauen wollen.
Die Achillessehne für das Zechengelände und das neue Gewerbegebiet ist und bleibt die Osttangente. Wir dürfen diese wichtige Straße nicht aufgeben und sollten dieses im Rat ideologiefrei behandeln.
In Wirtschaft zu investieren heißt aber auch, die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Ahlen nicht zu schwächen. Deswegen lehnt die CDU Fraktion zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Gewerbesteuererhöhung der Linken ab. Es geht nicht an, Herr Jenkel, dass auf der einen Seite unsere Unternehmungen zur Kasse gebeten werden um auf der anderen Seite ein Ihren Traum von einem Schullandheim zu finanzieren.
Und auch der lästige - weil viel zu lange schon schwelende Streit -über die Zäune im Olfetal muss beigelegt werden. Gerade in diesem Fall kann doch wohl nicht wahr sein, dass wir die Gestaltungssatzung eines Bebauungsplans höher einstufen, als die unternehmerische Tätigkeit, die vielen Ahlener Familien Lohn und Sicherheit beschert.
Wir werden dazu erneut einen entsprechenden Antrag im Rat vorlegen.
Zum Schluss beglückwünsche ich Peter Lehmann zu seinem tollen Wahlergebnis.
Peter Lehmann wird – da bin ich ganz sicher – ein neues Kapitel in unserer Parteigeschichte aufschlagen.
Das Team, das uns heute zur Wahl vorgeschlagen wird, ist sehr gut zusammengestellt.
Ich biete dem neuen Stadtverbandsvorstand eine gute Zusammenarbeit mit der Fraktion an!
Glück auf!!!!