CDU will wieder stärker werden: Kampfansage an Freie Wähler
Eine positive Bilanz der CDU-Arbeit vor Ort hat der ehemalige Ortsvorsitzende und jetzige Leiter des CDU-Stadtverbandes, Peter Lehmann, bei der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend gezogen. Mit dem politischen Gegner ging er hingegen hart ins Gericht.„Wer hat’s gemacht? Wir haben‘s gemacht“, lautete das Credo des Redners. Denn die CDU Vorhelm habe den überwiegenden Teil des Kommunalwahlkampfes 2009 umgesetzt, so dass Vorhelm heute besser denn je dastehe. Lehmann belegte seine Aussage mit zahlreichen Beispielen, um auch deutlich zu machen: „Wir sind im Dorf gut vernetzt.“ Weder die SPD noch die Freien Wähler hätten dem etwas entgegenzusetzen. Die Freien Wähler hätten ohnehin nur das Thema „Bosenberg“ im Fokus gehabt, ansonsten hätten sie durch Inaktivität geglänzt.
Das Thema Biogas wurde kurz und kritisch angerissen. Was seinerzeit sinnvoll gewesen sei, werde heute selbst durch den grünen Landesumweltminister Johannes Remmel kritisch betrachtet, denn die Produktion von Biogas in großem Umfange könne das Grundwasser gefährden. Wenngleich Biogasanlagen auf landwirtschaftlichen Anwesen nicht zuletzt wegen der kurzen Wege und der direkten Produktion durchaus sinnvoll sein könnten, müsse man „Biogasfabriken“ unter einem anderen Lichte betrachten. An den Investor gerichtet, meinte Lehmann, es sei an der Zeit, nach sieben Planungsjahren zu einem Ergebnis zu kommen.
Ein gutes Ergebnis wollen die Christdemokraten bei den nächsten Wahlen vor Ort und in Europa erzielen. In Vorhelm müsse der Ortsausschuss wieder deutlich mehr Christdemokraten vorweisen können, so das erklärte Ziel. Und auch der Ortsausschussvorsitzende Hubertus Beier müsse gestärkt werden. Die Kampfansage ging damit vor allem an die Freie Wählergemeinschaft (FWG).