Mit dem Fachminister Auge in Auge
Stadtbaurat Andreas Mentz (vorne links) hört konzentriert zu, als ein Bürger sich mit seinem Protest zu Wort meldet. Foto: Jörg PastoorDie beiden Wahlkreisabgeordneten Henning Rehbaum und Oskar Burkert (Hamm) waren der Einladung ebenso gefolgt wie einige Ortsausschussmitglieder. Hamms Baurätin Rita Schulze Böing war da, Bürgermeister Benedikt Ruhmöller und Stadtbaurat Andreas Mentz. Außerdem war noch Uentrops Bezirksvorsteher Björn Pförtzsch gekommen, der die Fortsetzung der Westumgehung nochmals eindringlich forderte – allein der Anbindung der Gewerbegebiete wegen.
Henning Rehbaum und Oskar Burkert betonten die Unwilligkeit des Landes. Die Straße, die laut Benedikt Ruhmöller die Städte Hamm und Ahlen beide fordern, sei in der Priorität heruntergestuft worden statt mit Vorrang vorangetrieben zu werden.
Auf Nachhaken von SPD-Mitglied Harald Krämer („Was machen wir denn jetzt konkret?“) luden die beiden Landtagsabgeordneten nach Düsseldorf ein, um am Rand einer Verkehrsausschuss-Sitzung direkt mit dem Fachminister zu sprechen und auf die Dringlichkeit der L 547n hinzuweisen. „Wir machen einen Bus voll und fahren“, so Rehbaum.
Björn Pförtzsch sagte für die Nachbarn eine Beteiligung zu. Denn wie meinte Jochen Rabe? „Wir haben schon mal gesagt, 2014 eröffnen wir. Wenn wir so weitermachen, wird das überhaupt nix mehr.“