Alexander Berger: Für Ahlen kann mir Sylt gestohlen bleiben
„Kompetent und persönlich angenehm.“
Wie Ahlens CDU-Stadtverbandsvorsitzender Peter Lehmann oder der Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum so sieht das auch die Ahlener CDU. Sie hat Dr. Alexander Berger mit knapp 90 Prozent der Stimmen zu ihrem Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 13. September aufgestellt. Am 5. Februar will auch die Ahlener FDP für den 44-jährigen Ahlener Volljuristen votieren. Berger wird dann nicht nur der bisher einzige Ahlener Bürgermeisterkandidat sein, sondern auch der erste, der von zwei Parteien getragen wird.Ein weiterer Vorteil für den Kandidaten: Ehefrau Diana Berger unterstützt ihren Mann voll und war zu dessen Wahl bei der CDU gleich mitgekommen. Es herrschte eine zuversichtliche Stimmung im Saal des Hauses Quante. CDU-Kreisgeschäftsführer Martin Arnst aus Ahlen hatte nicht nur den Wahlgang mit der gesetzlich vorgeschriebenen Sorgfalt geleitet, sondern auch gleich eine politische Prognose zur Hand, als er Berger „den künftigen Bürgermeister unserer schönen Stadt“ nannte. Zu den ersten Gratulanten Bergers zählten der demnächst auf eigenen Wunsch aus dem Amt scheidende Bürgermeister Benedikt Ruhmöller und das Ahlener Urgestein Herbert Faust, der selber am Tag der Aufstellung Bergers vor 46 Jahren zum Bürgermeister der Stadt gewählt worden war.
Alexander Berger hatte sich in einer kurzen Rede persönlich vorgestellt und politische Perspektiven formuliert.
Alexander Berger wörtlich:
„Ich bin 44 Jahre alt, verheiratet mit meiner lieben Frau Diana, die mich stark unterstützt. Ich bin stolzer Vater von zwei Söhnen, die wir im Sinne christlicher und demokratischer Werte erziehen.“
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„Ahlen ist meine Heimat. Ein wichtiger Teil meines Lebensgefühls. Hier bin ich geboren und aufgewachsen. In Ahlen habe ich die Diesterweg Grundschule, das Städtische Gymnasium und den Wehrdienst absolviert. Danach nahm ich das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Osnabrück auf und schloss es mit beiden Staats-, einem Magisterexamen und der Promotion ab. Von 1999 bis 2009 arbeitete ich als Rechtsanwalt mit wirtschaftsrechtlichem Schwerpunkt. Immer an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Verwaltung. Seit 2009 bin ich Dezernent in der Bezirksregierung Münster, u.a. in der Wirtschaftsförderung und aktuell als dienstvorgesetzter Personaldezernent für sämtliche 5.500 Gymnasiallehrer im Regierungsbezirk.“
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„Meine Bereitschaft, für das Bürgermeisteramt zu kandidieren, ist in der Ahlener Bürgerschaft freundlich aufgenommen worden.“
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„Landrat Dr. Olaf Gericke und Bürgermeister Benedikt Ruhmöller haben im Karneval meine Konkurrentin um den Bürgermeisterposten präsentiert. Vielleicht kommt die umherziehende Bürgermeisterkandidatin Gabriele Pauli unter dem Motto ‚Pütt, Pott, Pauli‘ noch nach Ahlen. Aber ich möchte Bürgermeister von Ahlen werden, da kann mir Sylt gerne gestohlen bleiben.“
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„Ahlen ist ein starker Wirtschaftsstandort – mit gutem mittelständischem Unternehmensmix und einer hohen Anzahl von sehr gut ausgebildeten Fachkräften. Auch die hoch spezialisierte Agrar- und Landwirtschaft trägt dazu bei, dass Ahlen mit fast 25 Prozent den größten Anteil an der Kreisumlage stellt und damit maßgeblich zur Finanzierung des Kreises Warendorf beiträgt.“
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„Ahlen ist eine innovative Ausbildungsstadt – hervorragend geeignet als Entwicklungsort für die junge Generation. Kein Ahlener Schüler muss – wie in anderen Städten der Region üblich – für seine Bildung pendeln.“
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„Ahlen hat eine bunte kulturelle Vielfalt und Infrastruktur – das Kunstmuseum, das Fritz-Winter Haus und nicht zuletzt die vielfältigen Vereine wie das Schützen- und Heimatwesen, insbesondere in den Ortsteilen Dolberg und Vorhelm. Zur bunten kulturellen Vielfalt gehört aber auch, dass Ahlen die größte Stadt im südlichen Münsterland mit über 52.000 Menschen aus mehr als 90 Nationen ist. Gerade in Zeiten von Pegida und der politischer Ratlosigkeit im Umgang mit der spürbaren Verunsicherung der Bevölkerung ist es enorm wichtig, dass gerade in Ahlen theoretische Konzepte von Integration und Teilhabe nicht doziert, sondern tagtäglich gelebt werden.“
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„Angesichts der politischen Strukturen in Ahlen bedeutet Führungsverantwortung vor allem, die Bereitschaft zur parteiübergreifenden Kooperation und zur Lösung der drängendsten Herausforderungen der Stadt. Hierfür benötigen wir aber nicht nur gute Ideen, sondern und vor allem die entsprechenden finanziellen Mittel. Deshalb werde ich der Haushaltskonsolidierung und der Effizienzsteigerung des Verwaltungshandelns oberste Priorität einräumen!“
„Genau darin liegt eine besondere Chance, nämlich mit der Wahl eines neuen Bürgermeisters parteipolitische Gräben zu überwinden und den Zusammenhalt in der Stadt weiter zu stärken. Dass diese Einschätzung richtig und wichtig ist, habe ich seit Bekanntwerden meiner Kandidatur in vielen persönlichen Gesprächen mit den Ahlener Bürgerinnen und Bürgern, die von einer deutlichen Aufbruchstimmung geprägt waren, immer wieder gespürt. Die Bürger erwarten, dass eines quer durch alle Parteien und Gruppierungen in entscheidenden kommunalpolitischen Fragen immer oberstes Ziel sein muss: Ahlen zuerst!
„Ich will in der Ahlener Kommunalpolitik nicht das Trennende suchen, sondern das Gemeinsame finden!“ – Dr. Alexander Berger Bürgermeister mit Ehefrau Diana.

Ehefrau Diana gratulierte als erste Dr. Alexander Berger nach der Wahl zum Ahlener Bürgermeisterkandidaten. Es folgten (v. l.) der amtierende Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, Altbürgermeister und Ehrenbürger Herbert Faust, Landtagsabgeordneter Henning Rehbaum und CDU-Vorsitzender Peter Lehmann.
