Die Fußgängerampel soll wandern

Brennpunkt Eschenbachstraße / Walstedder Straße

 Ahlen - Die Fußgängerampel auf der Walstedder Straße soll wandern – vom Brennpunkt Eschenbachstraße zum Schnittpunkt Straußstraße, fordern Anwohner bei einem Ortstermin.
 Die Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen hatte am 24. Februar im Rat den Antrag eingebracht, die Fußgängerampel im Einmündungsbereich Eschenbachstraße in die Walstedder Straße zu versetzen. Mitglieder der Ortsunion West nahmen das zum Anlass, die Situation vor Ort zu begutachten und auch mit Anwohnern ins Gespräch zu kommen.

Donnerstagmorgen 7.30 Uhr: An der Einmündung der Eschenbachstraße in die Walstedder Straße herrscht Hochbetrieb. Schüler sind – zum Großteil mit dem Fahrrad – auf dem Weg zur Martinschule und überqueren die Fußgängerampel. Berufstätige fahren mit dem Auto zur Arbeit. Eng geht es zu auf dem letzten Stück der Eschenbachstraße.

 

Allmorgendlicher Rückstau in der Eschenbachstraße

 

„Der Lkw-Verkehr ist heute gering“, weist Anwohner Heinrich Jächter auf die derzeitige Durchgangssperrung für Lastwagen aus Richtung Walstedde hin. Kaum ausgesprochen kommt ein 40-Tonner mit Borkener Kennzeichen aus der Eschenbachstraße und biegt in Richtung Walstedde ab. Hat er sich verfahren oder bewusst einen Weg abgekürzt? Kopfschütteln in der Runde.

Hauptkommissar Jörg Steinbart ist fast täglich am Brennpunkt. Ihn beschäftigt der Rückstau in der Eschenbachstraße. Dieser macht die gesamte Verkehrszone für Autofahrer und Radfahrer eng. Er berichtet über einen Besichtigungstermin der Stadt, der schon eine erste Wirkung gehabt habe: Ein Betonhütchen rund 30 Meter vor der Einmündung wurde entfernt. In Überlegung sei, einen Haltebalken auf der Straße vor dem Fußgängerüberweg anzubringen und die letzten beiden Parkbuchten vor dem Einmündungsbereich zu entfernen und den Bordstein abzusenken, damit die Radfahrer besser die Fußgängerampel erreichen können.

 

Dann wäre der Punkt entschärft.

Alfons Beckamp

 

Wie steht es mit der Versetzung der Fußgängerampel auf Höhe der Straußstraße? Die favorisieren viele Eltern der Martinschüler, weiß Schulleiter Gerd Kruse zu berichten. Auch Anwohner Alfons Beckamp sieht es so: „Dann wäre der Punkt entschärft.“ Aber da die Walstedder Straße Landstraße ist, sei für die Kosten der Landesbetrieb Straßen.NRW zuständig, der das aus eben diesen Kostengründen ablehne.