Karl-Heinz Jonscha beerbt Rudolf Jaschka
Ahlen - Es bleibt beim „J“: Karl-Heinz Jonscha tritt die Nachfolge von Rudolf Jaschka als Vorsitzender der CDU-Ortsunion Mitte-Nord an. Im Rahmen der Mitgliederversammlung der fusionierten Ortsunionen Mitte und Nord am Montagabend in der „Posthalterey“ wurde der 53-Jährige mit den 22 Stimmen der Anwesenden zum neuen Vorsitzenden gewählt.
Zuvor hatte Rudolf Jaschka in seinem Rechenschaftsbericht auf die zahlreichen Aktivitäten der Ortsunion seit der im Jahr 2013 vollzogenen Fusion verwiesen. Das Wichtigste aus seiner Sicht: „Der Abwärtstrend bei der Mitgliederentwicklung ist gestoppt.“ Das sei nicht zuletzt das Verdienst der Mitgliederbeauftragten, deren Neuwahl an diesem Abend bei den Vorstandswahlen ebenfalls anstand.
Gemeinsam mit Rita Pöppinghaus-Voss, die den erkrankten Stadtverbandsvorsitzenden Peter Lehmann vertrat, übernahm es Jaschka, Theo Leifeld für 25-jährige und Bernhard Tovar für 40-jährige Mitgliedschaft zu ehren. Beide bezeichnete Pöppinghaus-Voss als „Urgesteine“ in der CDU, der eine im Sport und der andere als kritischer Wegbegleiter. Das werde auch so bleiben, versicherte Tovar mit einem verschmitzten Lächeln.
Bei den anschließenden Wahlen übernahm Rita Pöppinhaus-Voss die Wahlleitung. Mit 20 Stimmen wurde anschließend Peter Kuretitsch wie bisher zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Zugleich übernahm er auch das Amt des Mitgliederbeauftragten für die frühere Ortsunion Nord, das er ebenfalls bislang innegehabt hatte. Sein Pendant für die Mitte ist Josefa Hosselmann, die sich für dieses Amt noch einmal zur Verfügung stellte – eine Position, die ihr immer noch Freude bereite.
Für den in das Amt des Vorsitzenden gewählten Karl-Heinz Jonscha übernahm Ann-Sophie Pachal die Funktion des Schriftführers. Als Beisitzer gewählt wurden Hubert Deter, Rudolf Jaschka, Thomas Klotz, Dietmar Kupfernagel, Ernst-Wilhelm Linnemann, Daniel Pachal, Jan Omahen, Hans Schoppmeyer und Dieter Thiede.
Seiner Unzufriedenheit über die öffentliche Diskussion über die Bürgermeisterkandidaten machte in der Aussprache Rudi Pollex Luft. Die Art der Äußerungen in den Leserbriefen der Zeitungen hätten ein Niveau angenommen, das nicht mehr hinnehmbar sei: „Es ist eine Unverschämtheit, wie hier mit Menschen umgegangen wird“, ereiferte sich Pollex und erhielt dafür ungeteilten Beifall.
Die Leserbriefschreiber ließen den gebotenen Respekt gegenüber den Kandidaten vermissen. In seine Unzufriedenheit bezog Rudi Pollex auch den CDU-Stadtverbandsvorsitzenden ein, dem er vorhielt, sich dieses Niveau zu Eigen zu machen. „Das ist nicht unser Stil“, stellte Pollex abschließend fest.
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