L547n konsequent weiter fordern

Dolberger Westumgehung

 Die Landesregierung hat den zweiten Bauabschnitt der Westumgehung höher eingestuft. Das nahmen CDU-Verkehrsexperte Henning Rehbaum (MdL), Bürgermeisterkandidat Dr. Alexander Berger und Ortsunionschef Sebastian Theismann zum Anlass für die Forderung, die Trasse nun auch verstärkt in Angriff zu nehmen.
Wollen den ersten Spatenstich am liebsten jetzt schon machen: CDU-Verkehrsexperte Henning Rehbaum, Bürgermeisterkandidat Alexander Berger und CDU-Ortsunionsvorsitzender Sebastian TheismannWollen den ersten Spatenstich am liebsten jetzt schon machen: CDU-Verkehrsexperte Henning Rehbaum, Bürgermeisterkandidat Alexander Berger und CDU-Ortsunionsvorsitzender Sebastian Theismann
 Nachdem das Landesverkehrsministerium am Wochenende die neue Priorisierungsliste bezüglich der Bundes- und Landstraßen in NRW veröffentlich hatte, die die Westumgehung Dolberg überraschend hoch einstuft, trafen sich Montag Bürgermeisterkandidat Alexander Berger, der CDU-Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum und der Vorsitzende der CDU-Ortsunion, Sebastian Theismann, zur Erörterung der Lage.

 

Gleich zu Beginn stellte Rehbaum, der als Mitglied des Verkehrsausschusses im Landtag mit der Materie bestens vertraut ist und sich beim Verkehrsminister wiederholt für die Umgehung eingesetzt hatte, fest: „Es ist gut, dass die Landesregierung endlich die Notwendigkeit der Ortsumgehung Dolberg erkannt hat. Der jahrelange Druck von Bürgern und Politik zeigt Wirkung. Jetzt muss die Landesregierung die Planungsbremse lösen und Gas geben!“

Berger begrüßte die Entscheidung ebenfalls. Ahlen sei ein starker Wirtschaftsstandort. Ein großer Standortvorteil sei nach seiner Auffassung die Lage an der Schnittstelle zwischen Münsterland, Ostwestfalen-Lippe und Ruhrgebiet an der A2 und A1. „Das ist eine Stärke, auf die man aufbauen kann. Das heißt aber auch: Die Anbindung an die Autobahnen muss optimal sein.“ Dazu benötige es dringend die Westumgehung in Dolberg.

Der intensive Austausch mit Landespolitikern verschiedener Parteien habe ihm das noch einmal verdeutlicht, auch habe er sich in den Gesprächen insbesondere gemeinsam mit dem Hammer Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann für das Projekt Westumgehung stark gemacht. „Auch als Bürgermeister werde ich tun was ich kann, damit die Westumgehung schnellstmöglich gebaut wird.“

Rehbaum nahm diesen Punkt auf und erläutert: „Seit der Landtagswahl 2010 steht das Projekt Westumgehung still, weil die rot-grüne Landesregierung die Planung von neuen Straßen massiv heruntergefahren hat.“ Die neue Priorisierungsliste sei ein gutes Zeichen für die Umgehungsstraße. „Dafür hat die Landesregierung meine vollste Unterstützung.“

Bis zur Realisierung der Westumgehung sei es aber auf jeden Fall ein langer, steiniger Weg, vermutete Sebastian Theismann. Berger und er rufen die Bevölkerung nun dazu auf, sich weiter für das Projekt stark zu machen: „Nur wenn gegenüber dem Verkehrsministerium konsequent klargemacht wird, wie notwendig die Straße ist, haben wir eine Chance, die Westumgehung zu realisieren.“

Einigkeit im Dorf bestehe in der Frage, diese müsse durch Dialog und Bürgerbeteiligung aufrechterhalten und verstärkt werden.