„Ein Bürgermeister muss für seine Stadt brennen“
Berger griff den Wunsch Benedikt Ruhmöllers, für frischen Wind im Amt zu sorgen auf und betonte, dass zwischen CDU und den Bürgermeister „kein Blatt passt“. Zu seinem Aktionsplan 2020 zähle auch, die städtischen Finanzen zu ordnen und die Ausgaben auf die Daseinsvorsorge zu begrenzen.(Quelle: Ahlener Zeitung)
Hunsteger-Petermann sicherte Berger seine Unterstützung bei einer engeren Zusammenarbeit mit der Hochschule Hamm-Lippstadt zu. „Ahlen ist eine Stadt mit einem Riesenpotenzial“, bekräftigte der Hammer Rathauschef. Allerdings räumte der Oberbürgermeister mit einigen lieb gewordenen Vorstellungen auf. Die Innenstädte würden sich weiter verändern und es sei absehbar, dass der eigentümergeführte Einzelhandel weiter zurückgehe. Das erfordere manchmal auch den Mut, Häuser abzureißen. „Manchmal kann man auch ein paar Bäume pflanzen.“ Zu den unliebsamen Wahrheiten gehöre auch, dass der Sozialstaat nicht mehr grenzenlos ausbaubar sei. Deshalb müsse die Politik abwägen, was den Familien am meisten nutze.
m Zwiegespräch mit dem Chefredakteur von Radio WAF, Frank Haberstroh, der den Bürgermeister-Talk moderierte, zeigte sich Hunsteger-Petermann offen für die Idee, die interkommunale Zusammenarbeit mit Ahlen im Bereich Dolberg und Uetnrop weiter auszubauen. Zum Thema Wirtschaftsförderung betonte Berger, das sei Chefsache. Der Kandidat wiederholte seine Forderung nach einer Ahlen-App, die junge Leute heute erwarteten. Hunsteger-Petermann wies darauf hin, dass die Gruppe der bis 25-Jährigen für die CDU Hamm die zweitwichtigste Wählergruppe sei.
Eingestimmt worden waren die Besucher und die Ehrengäste, darunter der heimische Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum, mit bayerischer Blasmusik vom Dolberger Blasorchester. Auch die FDP war mit ihrem Vorsitzenden Eric Fellmann vertreten.