Sendker trifft Nerv der Jungen Union

Politischer Aschermittwoch

Die Junge Union (JU) hat in diesem Jahr ihren ersten politischen Aschermittwoch veranstaltet. Hauptredner war der Westkirchener Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker, der klare Worte fand. Wie ein Edmund Stoiber in Passau begeisterte, so kam Sendker sehr gut bei seinen jungen Zuhörer an. Der heimische Bundestagsabgeordnete sprach die Erfolgsbilanz der amtierenden Bundesregierung an, zeigte sich aber über die Vorgänge in der Meinungsbildung für die Kandidatenfindung zur Neuwahl des Bundespräsidenten irritiert.

Die Euro-Stabilisierung gehe nunmehr in eine entscheidende Phase. Mit dem Fiskalpakt wie auch mit dem „Griechenland–Paket“ könnte die Eurozone weiter an Stabilität gewinnen, „das ist das Gebot der Stunde“, so Sendker.

Von hoher Bedeutung bleibe der Fortschritt beim Thema Energiewende, hier hätten die Regierung und das Parlament noch gewaltige Hausaufgaben vor der Brust. Die Energiewende und andere nachhaltige Weichenstellungen in der Bundespolitik will man in der Jungen Union des Kreises weiter intensiv begleiten, wurde in der hernach engagiert geführten Diskussion deutlich.

Schon im nächsten Jahr will die Junge Union den politischen Aschermittwoch weiter ausbauen und wird dazu bei anderen Parteivereinigungen der Union die Werbetrommel rühren.